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Nennweite = maximal möglicher Bohrlochdurchmesser minus 80 bis 100 mm.
Die Filterrohrlänge wird nach der geplanten Entnahmemenge (m³/h) bestimmt.

Die Wassereintrittsgeschwindigkeit in das Filterrohr sollte max. 3 cm pro Sekunde betragen. Ist die Geschwindigkeit größer, kommt es zu Turbulenzen. Die Folge sind Verockerungen (Eisenablagerungen) und eine Überbelastung des Brunnens. Für eine größere Fördermenge wird oft die Länge des Filters vergrößert, da die Schlitzweite durch den umgebenden Boden vorgegeben ist. Alternativ lässt sich der Filterdurchmesser vergrößern, was aber ein größeres Bohrloch erfordert und nur mit leistungsstarken Motorpumpen zu erreichen ist. Filterrohrlänge und -durchmesser lassen sich mithilfe der nebenstehenden Tabelle bestimmen.

Bestimmung:
1. Auf der horizontalen Achse die gewählte Nennweite des Filters suchen.
2. Nach oben bis zur schrägen Linie der gewählten Schlitzweite gehen.
3. Hier nach links gehen und die mögliche Entnahmemenge pro 1 m Filterrohr ablesen.

Beispiel:
Ein Brunnen mit einer Grundfos SQ 3-40 und 3 m³/h Förderleistung ist geplant. Hier kann ein PVC-Filterrohr DN 80 (3") eingebaut werden. Wegen des mittelsandigen Bodens wird eine Schlitzweite von 0,5 mm gewählt.
1. Auf der waagerechten Achse die Nennweite DN 80 suchen.
2. Hier auf der senkrechten Linie nach oben bis zur schrägen 0,5-mm-Linie gehen.
3. Am Kreuzungspunkt nach links gehen. Dort lässt sich der Wert 1,5 m³/h pro 1 m Filterrohr ablesen.
4. Für eine Entnahmemenge von 3 m³/h müssen also mindestens 2 m Filterrohr DN 80 mit einer Schlitzweite von 0,5 mm eingebaut werden, um den Brunnen nicht zu überlasten.
 
 
 
 
 
Unsere großen 2"-Brunnenfilter mit 0,3 mm Schlitzweite (lasergeschnitten) im Grundwasserleiter, bei Ausführung „Premium“ in 2 m Länge.
 
 
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